Bis auf ein Kücken entwickeln sich alle gut. Das eine hat ein etwas lahmes Beinchen und Gleichgewichtsschwierigkeiten. Es war auch eines der letzten, die schlüpften. Mal sehen, wie es sich entwickeln wird, wenn es dann in den grossen Hühnerstall bei meinem Götti kommt. Dort werden noch andere kleine Hühnerkücken sein. Hoffentlich verstehen die sich gut.
Freitag 20. April
Einen Einblick in das morgendliche Leben der Bibelis, die noch eine Woche bei uns sein werden…
Heute sind sie schon eine Woche alt
und sie haben sich alle gut entwickelt – auch unser Sorgenkind macht sich prima mit seinen Gschpännlis…
Samstag, 14. April 2012
Inzwischen sind bereits 8 Bibelis auf die Welt gekommen. Zwei stecken noch im Befreiungsprozess der Eierschale und sind immer noch im Brutkasten. 🙂 Wer hätte gedacht, dass so viele Hühnchen überlebt haben bzw. so widerstandsfähig den schlechten Behandlungen meiner Mutter trotzten und gesund zur Welt gekommen sind.
Die grösseren Bibelis machen es wie die grösseren Kinder – sie „plagen“ die Kleinen. Laufen über sie rein, stehen auf sie drauf und so weiter. Es scheint so, als ob sie um den wärmsten Platz unter der Wärmelampe streiten. Daher haben wir heute morgen eine neue Wärmelampe gekauft und auch schon montiert.
Hier ein paar Bilder…
Freitagnachmittag…
Freitagmorgen… sie schlüpfen
Es ist soweit, das erste Bibeli ist da…
Ich schlafe tief und fest, es ist ca. 22.30 Uhr und meine Mutter versucht mich wach zu kriegen. Sie sagt, Lea, das erste Bibeli ist geschlüpft, ob ich es nicht sehen möchte. Doch ich bin so im Tiefschlaf, dass ich ihr kurz Antwort geben, mich umdrehe und friedlich weiterschlafe.
Am Freitagmorgen weckt mich meine Mutter und sagt, dass drei Bibelis im Brutkasten geschlüpft sind. Die beiden neuen sind irgendwann in der Nacht geschlüpft. Das von Donnerstagabend ist nun trocken und kann unter die Wärmelampe gelegt werden. Die beiden anderen müssen noch drinnen bleiben.
Heute – Schlüfptag?
Donnerstagsmorgen.. immer noch kein Piepsen.
Donenrstagmittag:.. endlich entnehmen wir ein feines Piepsen aus dem Brutkasten. Voller Freude rufen wir Götti an und sagen ihm, dass zwei Eier sich bewegen. Auch ein kleiner Riss ist auf einem Ei zu entdecken. Nun brauchen wir den neuen grossen Käfig und bitten ihn, uns diesen noch heute abend vorbeizubringen..
Voller Spannung bin ich nach der Nachmittagsschule heimgekommen und sitze nun aufgeregt vor dem Käfig und bin die ganze Zeit am piepsen, zwitschern und tweeten und bekomme auch Antwort aus den Eiern. Juhuuu 🙂
Immer fester piepst es aus dem Brutkasten. Doch sie lassen sich Zeit mit dem Schlüpfen und ich muss in Bett, es ist 20.30 Uhr. Morgen sind sie bestimmt schon geschlüpft. Nach dem Schlüpfen müssen sie sowieso noch im Brutkasten bleiben, bis sie ganz trocken sind. Erst dann kommen sie in den grossen Käfig unter die Wärmelampe.
Warten auf das Schlüpfen..
Der ungefähr ausgerechnete Termin für das Schlüpfen der u.a. 12 New Hampshire Eier ist auf den Mittwoch nach Ostern gesetzt worden. Doch am Mittwoch war kein einziges Piepsen aus dem Brutkasten zu hören. Lea war sehr traurig… sind nun doch alle gestorben?
Neues Jahr – neues Brüten
Götti und ich – fangen wieder an mit einem neuen Brutkasten, der noch etwas weiter entwickelt worden ist und nun über ein „Rollbrett“ verfügt, auf dem die Eier aufgereiht sind. Durch Ziehen an einer Schnurr, die mit den Rollstangen verbunden ist, können so die Eier einfach gedreht werden.
Am 22. März 2012 haben wir neue Eier in den Brutkasten gelegt. 12 kleine New Hamsphire Eier und 12 normale Eier. Nun die erste Woche hatten sie gut überstanden, bis leider meine Mutter ein grosses Missgeschick passierte. Sie sollte die Eier in meiner Abwesenheit „lüften“, das heisst, kurz aus dem Brutkasten nehmen (für ca. 5 Minuten) und anschliessend wieder in den Brutkasten zurück legen. Nun als ich aus der Schule kam, lagen die Eier immer noch auf dem Brutkasten, anstatt drinnen!!!
Was für eine Katastrophe. Wir wissen nun nicht, ob sie überlebt haben oder gestorben sind. Auf jeden Fall geben wir die Hoffnung noch nicht auf und werden uns umso mehr um sie bemühen.










