Es ist soweit, das erste Bibeli ist da…

Ich schlafe tief und fest, es ist ca. 22.30 Uhr und meine Mutter versucht mich wach zu kriegen. Sie sagt, Lea, das erste Bibeli ist geschlüpft, ob ich es nicht sehen möchte. Doch ich bin so im Tiefschlaf, dass ich ihr kurz Antwort geben, mich umdrehe und friedlich weiterschlafe.

Am Freitagmorgen weckt mich meine Mutter und sagt, dass drei Bibelis im Brutkasten geschlüpft sind. Die beiden neuen sind irgendwann in der Nacht geschlüpft. Das von Donnerstagabend ist nun trocken und kann unter die Wärmelampe gelegt werden. Die beiden anderen müssen noch drinnen bleiben.

Heute – Schlüfptag?

Donnerstagsmorgen.. immer noch kein Piepsen.
Donenrstagmittag:.. endlich entnehmen wir ein feines Piepsen aus dem Brutkasten. Voller Freude rufen wir Götti an und sagen ihm, dass zwei Eier sich bewegen. Auch ein kleiner Riss ist auf einem Ei zu entdecken. Nun brauchen wir den neuen grossen Käfig und bitten ihn, uns diesen noch heute abend vorbeizubringen..

Voller Spannung bin ich nach der Nachmittagsschule heimgekommen und sitze nun aufgeregt vor dem Käfig und bin die ganze Zeit am piepsen, zwitschern und tweeten und bekomme auch Antwort aus den Eiern. Juhuuu 🙂

Immer fester piepst es aus dem Brutkasten. Doch sie lassen sich Zeit mit dem Schlüpfen und ich muss in Bett, es ist 20.30 Uhr. Morgen sind sie bestimmt schon geschlüpft. Nach dem Schlüpfen müssen sie sowieso noch im Brutkasten bleiben, bis sie ganz trocken sind. Erst dann kommen sie in den grossen Käfig unter die Wärmelampe.

Warten auf das Schlüpfen..

Der ungefähr ausgerechnete Termin für das Schlüpfen der u.a. 12 New Hampshire Eier ist auf den Mittwoch nach Ostern gesetzt worden. Doch am Mittwoch war kein einziges Piepsen aus dem Brutkasten zu hören. Lea war sehr traurig… sind nun doch alle gestorben?

Ungeduldiges Warten

Die Eier sind noch unverändert. Wir fragen uns, ob es doch noch ein paar schaffen werden…? Zu schlüpfen! Die Kiste mit Sägemehl, Wasser und Futter inkl. Wärmelampe stehen bereit.

Oder sind sie krank geworden wie ich? Heute gehts mir doch schon etwas besser. 🙂

40.0 Grad

Tja… auch während den letzten 16 Tagen des Brütens hatten die Eier schon mal 40 Grad abbekommen. Aber wir haben die Temparatur sogleich wieder reguliert. In den 16 Tagen wurden die Eier regelmässig gewendet und ab dem 12. Tag auch jeweils befeuchtet. Die Temperatur fiel dann manchmal auch schon auf 35 Grad, aber wir sind optimistisch, dass es doch ein paar befruchtete Eier gegeben hat. Gemäss dem letzen Durchleuchten sollten es so an die 15 Eier geschafft haben.

Leider liege ich grad krank im Bett. Ebenfalls mit hoher Temparatur, aber leider nicht freiwillig. Ich bin krank. Freue mich aber auf übermorgen, denn dann könnte es theoretisch schon losgehen… mit dem Schlüpfen der ersten Küken.

37° Grad

Alle Eier sind nun im Brutkasten und für die nächsten drei Tage ist nichts mehr zu tun, als immer wieder die Temperatur zu kontrollieren.

Endlich er ist fertig…

Jetzt können die Eier reingelegt werden. Zuvor haben wir sie mit einem grossen „A“ und „M“ gekennzeichnet, damit wir wissen, wann wir sie drehen müssen. (A = abends, M = morgens). Nun fehlt nur das Schieren der Eierform, damit auch festegestellt werden kann, ob sie befruchtet worden sind und das Kücken zu wachsen beginnt.